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Trockene Holzstücke im Kamin sind besser für die Gesundheit



Noch vor einhundert Jahren war das Verbrennen von Holz eine wichtige Wärmequelle. Diese Rolle hat der natürliche Rohstoff inzwischen verloren. Seit dem setzen offene Kamine in einem Raum wichtige Akzente und ermöglichen eine warme und gemütliche Atmosphäre. Zur Verbrennung sollte jedoch nur trockenes Holz verwendet werden. Das ist nicht nur effizienter, es ist auch besser für die Gesundheit.

Kaminholz

Feuer im Kamin bedeutet Gemütlichkeit

In Zeiten stetig steigender Energiepreise überlegt so mancher Hausbesitzer seinen Kamin als zusätzliche Wärmequelle zu nutzen. Das Heizen im offenen Kamin ist für viele Eigentümer ein gangbarer Weg die Heizkosten wenigstens etwas zu reduzieren. Kein Wunder, dass das Heizen mit Holz zunehmend an Popularität gewinnt. Brennholz ist leicht und zu vernünftigen Preisen zu bekommen. Nicht wenige Hausbesitzer installieren eine alternative Heizung im Keller und machen sich damit unabhängig von den stark steigenden Öl- und Gaspreisen. Das Heizen mit Brennholz sorgt nicht nur für ein gemütliches Ambiente, es erfüllt einen Raum auch mit wohliger Wärme.

Heizen mit Holz

Damit der nachwachsende Rohstoff die beste Heizleistung erbringt, sollte Kaminholz in jedem Fall sehr trocken sein. Das ist gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass frisch geschlagenes Holz einen Wasseranteil von etwa 50 Prozent hat. Auch nach einem Jahr Lagerung sind im Holz noch fast 30 Prozent Wasser enthalten. Deshalb sollte die Trocknungszeit für eine optimale Heizleistung mindestens ein Jahr, besser zwei bis drei Jahre betragen bevor das Holz in den Kamin kommt. Wichtig ist außerdem, dass Holz mit einem Überdach oder einer luftdurchlässigen Plane vor Regen und Schnee zu schützen. Nur Holz mit einer geringen Restfeuchte sollte in geschlossenen Räumen gelagert werden. Auch Keller sind zur optimalen Lagerung von Holz wenig geeignet weil die Luftfeuchtigkeit in diesen Räumen meistens sehr hoch ist. Auch das Zerteilen der Stämme in ofengerechte Stücke verbessert die Trocknung. Nur so kann die Feuchtigkeit aus dem Holz gut verdunsten und man erreicht eine gute Brenneffizienz. Zu feuchtes Holz belastet nicht nur die Umwelt, es kann auch den Kamin beschädigen. Außerdem werden bei der Verbrennung schädliche Gase freigesetzt, die der Gesundheit schaden können. Trockenes Kaminholz sollte vor dem Verheizen in temperierten Wohnräumen aufbewahrt werden.

Holzbriketts sind eine Alternative

Holzbriketts

Foto:© abcmedia – Fotolia.com

Holzbriketts gibt es in vielen Formen und Arten. Durch ihren hohen Brennwert eigenen sie sich hervorragend für Besitzer von Kaminöfen, die über wenig Lagerplatz verfügen. Durch die hohe Verdichtung haben diese Feuermittel eine stärkere Flamme, dafür aber weniger Glut. Nur etwa ein Prozent des Holzbriketts werden zu Asche, was ein weiterer Vorteil dieser Heizmethode ist. Im Gegensatz zum normalen Brennholz haben Holzbriketts eine schlechte ökologische Bilanz. Als Verbraucher sollte man außerdem mit großen Qualitätsunterschieden rechnen. Beimischungen von Papier oder Sägemehl sind bei preiswerten Produkten aus dem Baumarkt keine Seltenheit. Manchmal werden auch illegal tropische Hölzer verarbeitet.

Minderwertige oder nicht zertifizierte Holzbriketts können außerdem der Gesundheit schaden. Die Verwendung von Holzbriketts ist auch eine Frage der Ästhetik. Holzscheite sehen natürlich im Ofenfenster besser aus als klobige Briketts. Das Heizen mit einem nachwachsenden Rohstoff aus der Region ist nicht nur eine gute Wahl sondern auch CO2 neutral, klimafreundlich und schont somit die Umwelt.

Foto:© Irene Teesalu – Fotolia.com

 



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