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Befruchtung von Eizellen im Labor – In Vitro Fertilisation als letzte Hoffnung

InVitro-Fertilisation InVitro-Fertilisation (© yurkoman30 - Fotolia.com)



Medizinisch unterstützte Reproduktion mit Hilfe der „In Vitro Fertilisation“ – was dem ersten Anschein nach technisch kompliziert klingt, ist für viele Paare oft der einzige Weg zur Erfüllung ihres Kinderwunsches. Angewandt wird diese Methode zumeist dann, wenn herkömmliche Methoden der künstlichen Befruchtung ohne Erfolg geblieben sind.

In Vitro Fertilisation – was ist das überhaupt?

Der Begriff selbst bezeichnet eine Befruchtungsmethode, die im Labor stattfindet.

  • Hierfür werden zunächst die Eierstöcke der Frau so angeregt, dass sie in einem Zyklus mehrere Eizellen ausbilden.
  • Diese werden dann nach der Entnahme im Labor mit dem Samen des Mannes befruchtet. Dies setzt in der Regel voraus, dass der Samen des Mannes qualitativ in der Lage ist, neues Leben zu zeugen.
  • Bei bestehenden Zeugungsproblemen auf Seiten des Mannes besteht zudem die Möglichkeit, dass die Befruchtung der weiblichen Eizelle mittels einer intrazytoplasmatischen Injektion erfolgt. Dieses Verfahren, kurz auch ICSI genannt, ist eine Technik, bei der aus dem vorhandenen Samen, die besten Spermien für die Befruchtung ausgewählt werden.

Hierfür reicht der Mann entweder eine Samenprobe ein oder es wird eine Biopsie zur Gewinnung der Spermien durchgeführt. Der Erfolg der verwendeten Methoden spricht dabei für sich. Immerhin bietet das Verfahren zahlreiche Alternativen und verläuft in rund 90 Prozent aller Fälle erfolgreich. Ausführliche Informationen zum Ablauf einer In Vitro Fertilisation und zur Komplexität der umfassenden Betreuung während der gesamten Behandlung, bietet der Vorreiter des Verfahrens auf seiner Webseite.

Ein Verfahren, das auch für partnerlose Frauen geeignet ist

Generell gibt es bei der In Vitro Fertilisation die Möglichkeit, den eigenen Samen des Mannes zu verwenden, oder wenn dieser nicht zur Zeugung tauglich ist, Spendersamen zu nutzen. Die Verwendung von Spendersamen erfolgt zumeist dann, wenn vorherige Versuche mit dem eigenen Samen das Paares bereits fehlgeschlagen. Aber auch bei diagnostizierten Erbkrankheiten des männlichen Partners kann Spendersamen zum Einsatz kommen. Dies ist häufig dann der Fall, wenn die vorliegende vererbbare Erkrankung nicht bereits am Embryo untersucht werden kann. Somit wird ein Risiko der Vererbung von vornherein ausgeschlossen. Die Nutzung von Spendersamen kommt ebenfalls zum Einsatz, wenn weibliche homosexuelle Paare oder alleinstehende Frauen sich einen Kinderwunsch erfüllen wollen.

 



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