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Teebaumöl: Ein wertvolles Pflanzenöl

Teebaumöl



Teebaumöl ist eines der wertvollsten Pflanzenöle und für seine antibakterielle Wirkung bekannt. Es wird aus dem australischen Teebaum (Melaleuca alternifolia) hergestellt und sollte als Hauptwirkstoff mindestens 30% Terpinen-4-ol enthalten. Teebaumöl ist nur für die äußerliche Anwendung geeignet und gilt offiziell nicht als Arzneimittel.

Teebaumöl

Die richtige Anwendung ist ausschlaggebend

Teebaumöl ist 100% naturrein erhältlich, sollte aber nur verdünnt angewendet werden. Die richtige Dosierung ist hierbei ausschlaggebend für eine wirkungsvolle Heilung.

Angewendet sollte Teebaumöl z. B. bei :

  • Erkältungskrankheiten,
  • Hautinfektionen,
  • Wunden,
  • Zahnfleischentzündungen,
  • Rheuma, Schuppenflechte oder
  • viraler Infektionen. Hierbei sollte der Kontakt mit Schleimhäuten vermieden werden.

Wer unter Pickel oder Warzen leidet, der sollte diese mit einigen Tropfen Teebaumöl behandeln. Es wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Somit ist es auch für die verschiedensten Hautpilze und Schuppenflechte hilfreich. Die Anwendung sollte kurzzeitig und je nach Krankheitsbild richtig dosiert sein. Im Mundraum muss das Teebaumöl sehr stark verdünnt werden, um keine Entzündungen oder Schleimhautreizungen auszulösen. Im Zusammenhang mit Antibiotika muss die Dosierung etwas höher sein, damit die Bakterien nicht resistent oder widerstandsfähiger gegenüber dem Antibiotika sind.

Die richtige Lagerung von Teebaumöl ist ebenfalls sehr wichtig bei der Anwendung dieses Allheilproduktes. Es sollte immer luftundurchlässig und lichtgeschützt unter 25°C aufbewahrt werden, damit kein Oxidationsprozess verursacht wird. Bei falscher Lagerung können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, die für den Heilungsprozess nicht förderlich sind.

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Vielseitige Anwendungsgebiete

Auch in der Kosmetik ist Teebaumöl ein vielseitiger Wirkstoff. Das beliebte Öl ist vor allem in Hand- und Körpercremes, Deodorants, Shampoos, Seifen, Zahnpasta, Badezusätze oder Mundwasser enthalten und sollte gerade bei unreiner Haut oder Entzündungen angewendet werden. Hier schwört auch die Kosmetikindustrie auf die antimikrobielle Wirkung des Öls, denn die ätherischen Öle töten nachweisbar Bakterien ab und verhindern deren Wachstum. Akne entsteht z. B. durch eine Talgüberproduktion. In den sogenannten Mitessern siedeln sich Propionibakterien an, die Entzündungen auslösen. Hier wirken Teebaumöle in Kosmetikartikeln wahre Wunder. Teebaumöl sollte längerfristig genutzt werden, da der Heilungsverlauf langsam, aber effektiv verläuft.

Besonders empfehlenswert sind auch Dampfbäder mit dem ätherischen Öl, damit sich die Poren öffnen und das Teebaumöl gezielt wirken kann. Ein paar Tropfen in heißes Wasser träufeln, ein Handtuch über den Kopf legen und ca. 10 Minuten entspannen, können zur Heilung von Akne einiges beitragen.

Studien haben ergeben, das Teebaumöl auch bei psychischen Problemen wie z. B. Angstzuständen oder Stress große Erfolge erzielt. Hier bietet es sich an eine Duftschale mit ein paar Tropfen Teebaumöl zu erhitzen, um die wohltuenden Dämpfe aufnehmen zu können.

Wer sein Tier mit Teebaumöl behandeln möchte, der sollte dies mit dem Tierarzt besprechen, denn auch bei Tieren ist die Dosierung und richtige Anwendung sehr wichtig.

Teebaumöl – der kleine Helfer in der Haus- und Reiseapotheke

Teebaumöl ist so vielseitig, das es in keiner Hausapotheke fehlen sollte. Egal ob als Helfer für Akne, Rheuma oder Stress, das beliebte australische Öl ist die richtige natürliche Alternative.

Foto: © Kletr – Fotolia.com



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