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Schnell abnehmen ohne Jojo-Effekt

Schönheitsideale kommen und gehen, doch viele Krankheiten, insbesondere die so genannten Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck, haben ihren Ursprung im Übergewicht. Wer nachhaltig sein Gewicht reduzieren und einen Beitrag für seine Gesundheit leisten möchte, sollte sich nicht von Mode-Diäten locken lassen, wenn er einen Jojo-Effekt vermeiden möchte.

Ernährung langsam umstellen, statt Radikaldiät

Der Scheinerfolg von Radikaldiäten, bei denen über einen gewissen Zeitraum extrem wenig oder sehr einseitig gegessen wird, liegt in einem rapiden Abbau von Muskelmasse begründet. Wird der Körper über die Nahrung nicht ausreichend mit Energie versorgt und sind auch die Zuckerspeicher in Leber und Muskulatur erschöpft, welche die Speicherform Glykogen bevorraten, die schnell zu Zucker umgewandelt werden kann, dann zehrt der Körper nicht etwa automatisch aus den Fettpölsterchen. Insbesondere bei einer eiweißarmen oder generell kargen Kost greift der Körper auf die Eiweiße in unserer Muskulatur zurück, da die Umwandlung von Eiweiß zu Zucker weniger energieaufwändig ist, als wenn der Körper auf den Fettstoffwechsel umstellen würde. Ein Verlust von Muskelmasse schlägt sich zwar auf der Waage nieder, doch je weniger Muskulatur ein Mensch besitzt, desto langsamer wird sein Stoffwechsel. Das bedeutet, sobald die Kost wieder etwas reichhaltiger wird, hat der Körper weniger Möglichkeit, die zugeführte Energie sinnvoll zu nutzen und so speichert er sie in den Fettzellen ein.  Dies ist die Grundlage des Jojo-Effekts. Ein schneller Gewichtsverlust führt letztendlich zu einer noch schnelleren Gewichtszunahme.

Regelmäßige Bewegung

Die regelmäßige Bewegung ist ein zentrales Element der nachhaltigen Gewichtsreduktion. Hierbei ist es unerheblich, welche Sportart und welche Trainingsart gewählt wird. Hauptsache ist, es macht Spaß und motiviert, den Sport als festen Bestandteil seines Alltags zu erleben.
Beim Training in der so genannten Fettverbrennungszone schmelzen die Fettpolster nicht schneller, als bei anderen Trainingsarten. Ausschlaggebend für eine Gewichtsreduktion ist ein Kaloriendefizit am Ende des Tages. Das bedeutet, es muss mehr Energie verbraucht werden, als über die Nahrung zugeführt. Vorteil der Fettverbrennungszone ist lediglich, dass man in der Regel durch die niedrige Intensität länger sportlich aktiv sein und dadurch mehr Kalorien während des Sports verbrennen kann. Doch inzwischen weiß man, dass sich kurze, aber intensive Trainingsintervalle deutlich nachhaltiger auf die Fettverbrennung auswirken, da sie Muskelmasse aufbauen und den Stoffwechsel nachhaltig ankurbeln. Intensive Trainingsintervalle sollten allerdings mit Bedacht und gegebenenfalls unter ärztlicher Aufsicht ins Training integriert werden.

 

Abnehmen ist keine Zauberei

Wenn Sie dauerhaft überflüssiges Gewicht verlieren möchten, sollten Sie nicht auf schnelle Erfolge abzielen, sondern durch gesunde, ausgewogene Ernährung, ein geringes tägliches Kaloriendefizit und möglichst viel Bewegung für eine stetige und kontinuierliche Reduktion des Gewichts sorgen.
Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um gesunde Ernährung und Bewegung in Ihren Alltag zu integrieren, dann schwinden die Pfunde von allein.

Fotos: © frank peters und Kzenon -– Fotolia.com



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