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Künstliche Befruchtung: In Vitro Fertilisation

Künstliche Befruchtung: IVF

Die Behandlungsmethode, bei der außerhalb des Körpers die Befruchtung von Eizellen erfolgt, nennt man In Vitro Fertilisation. Hierbei wird künstlich die Eizelle der Frau mit den Samen des Mannes befruchtet und danach wieder in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. In Fachkreisen wird dies auch als assistierte Reproduktion bezeichnet.

Künstliche Befruchtung: IVF

Für viele Paare der erlösende Weg zum ersehnten Baby-Glück

Unfruchtbarkeit kann viele Ursachen haben. Bei vielen Frauen als auch bei Männern, kann die Unfruchtbarkeit und somit die Möglichkeit, auf normalem Weg ein Baby zu zeugen, verwehrt bleibt. Dies betrifft mehr Menschen, als man sich persönlich vorstellen kann. Die Paare, die von diesem Umstand betroffen sind, sind offiziell bei 25 % zu beziffern. Deshalb ist die Behandlungsmethode der In Vitro Fertilisation, also der künstlichen Befruchtung, oft ein realistisches Mittel, um den Babywunsch zu verwirklichen.

Wie funktioniert eine künstliche Befruchtung?

Bei der künstlichen Befruchtung wird zunächst bei der Frau die Eizelle entnommen und dann außerhalb des Körpers mit dem männlichen Samen befruchtet. Danach wird diese befruchtete Eizelle wieder in den Mutterleib eingepflanzt. Diese befruchteten Eizellen nennt man dann Embryonen und man führt den so genannten Embryotransfer durch. In der Praxis werden hier auch bis zu zwei Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt, um einfach eine doppelte Chance auf Erfolg zu gewährleisten, dass sich das Embryo erfolgreich in der Gebärmutter einnistet und somit eine positive Befruchtung erfolgt. Die restlichen befruchteten Eizellen, die über die besten Eigenschaften verfügen, können dann auf Wunsch auch eingefroren werden. Sollte der vorangegangene Versuch fehlschlagen, so können diese Embryos nach einer gewissen Zeit dann wieder aufgetaut werden und in die Gebärmutter eingepflanzt werden. Dieses nennt man dann Kryoembryotransfer, kurz KET genannt.

Realistische Chancen belegen die Zahlen der erfolgreichen künstlichen Befruchtungen

1978 wurde in England erstmalig die künstliche Befruchtung erfolgreich durchgeführt. Seitdem sind die vitro Fertilisationsmethoden ständig weiter entwickelt und erforscht worden, so dass heute eine ziemlich hohe Erfolgsquote zu verzeichnen ist, den bisher verwehrten Paaren erfolgreich zu einer Schwangerschaft verholfen zu haben. Neue Verfahren der Behandlung verleihen den betroffenen Paaren immer höhere Chancen, den Kinderwunsch sich endlich erfüllen zu können. Die Erfolgsquoten liegen heutzutage bei ca. 45 %, um durch die künstliche Befruchtungsmethode erfolgreich eine Schwangerschaft und somit den Kinderwunsch erfüllen zu können.


Foto: © Monkey Business – Fotolia.com

 



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